CHF 48.50
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| Produzent: | Giampaolo Tabarrini |
|---|---|
| Alkohol: | 15 % |
| Jahrgang: | 2019 |
| Trinkreife: | bereit + 5-8 Jahre |
| Denominazione: | DOCG |
| Region: | Umbrien |
| Traubensorten: | Sagrantino |
| Flaschengrösse: | 75 cl |
| Serviertemperatur: | 18-20° C |
Colle alle Macchie zeigt eindrucksvoll, wie kompromisslos ein Sagrantino aus Montefalco wirken kann. Die Trauben stammen aus einem 1997 bepflanzten Weinberg auf rund 420 Metern Höhe, geprägt von tiefen, tonhaltigen Böden und einer warmen Südexposition. Dieses Terroir liefert optimale Bedingungen für die autochthone Sorte, die für ihre enorme Struktur und ihr markantes Tannin bekannt ist.
Die Maischegärung zieht sich über etwa einen Monat und bildet die Basis für die ausgeprägte Intensität. Danach folgt ein Ausbau von drei Jahren in französischen Eichenfässern, gefolgt von zusätzlichen 18 Monaten Ruhezeit in der Flasche. Diese lange Reifephase bringt Balance in die jugendliche Kraft, lässt die Tannine geschmeidiger werden und verleiht dem Wein zusätzliche Tiefe.
Im Glas präsentiert sich Colle alle Macchie mit dunkler Frucht, würzigen Facetten und einer beeindruckenden, kraftvollen Textur. Die Struktur bleibt klar definiert, das Tannin dicht, gleichzeitig wirkt alles harmonisch eingebunden. Mit zunehmender Reife entwickeln sich vielschichtige Aromen, eine saftige Frische und eine Eleganz, die den Charakter der Sorte perfekt einfängt.
Der Wein zeigt eine Persönlichkeit voller Energie und Ausdruck, mit grosser Tiefe, anhaltender Komplexität und ausgezeichneter Lagerfähigkeit. Ein Sagrantino mit einer Spur wilder Eigenständigkeit – ganz im Stil von Giampaolo Tabarrini.
| Brennwert | kcal / kj |
| Fett | g |
| davon gesättigte Fettsäuren | g |
| Kohlenhydrate | g |
| davon Zucker | g |
| Ballaststoffe | g |
| Eiweiss | g |
| Salz | g |
Die Familie Tabarrini betreibt nahe dem mittelalterlichen Städtchen Montefalco seit 4 Generationen Weinbau. Die erzeugten Trauben wurden aber immer an andere Produzenten verkauft. Mitte der 90iger Jahre übernimmt Giampaolo das Weingut von den Eltern. Mit viel Enthusiasmus und einem klaren Plan trimmt er das Gut auf Qualität und beginnt die Weine selbst zu vinifizieren und unter eigener Etikette zu vermarkten. Das neue Gebäude mit Keller wurde 2003 fertiggestellt, es erleichtert und optimiert alle notwendigen Abläufe und bietet einen Degustationsraum für Besucher. Heute stehen 11 Hektar Rebberge in Ertrag, hauptsächlich bestockt mit der autochthonen Sorte Sagrantino. Seit Giampaolo aktiv ist hat er Spuren hinterlassen. Nicht nur im eigenen Betrieb. Seine drei Sagrantino, abgefüllt einzeln nach Herkunftslagen, stellen heute auch für die anderen Produzenten der Region Referenzpunkte dar. Kompromisslos versteht er es, die Charakteristiken der Sorte und die Unterschiede der verschiedenen Lagen in die Flasche zu transportieren.





