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| Produzent: | Colle Massari |
|---|---|
| Alkohol: | 14 % |
| Jahrgang: | 2022 |
| Trinkreife: | bereit + 3-5 Jahre |
| Denominazione: | DOC |
| Region: | Toskana |
| Traubensorten: | Ciliegiolo, Montepulciano, Sangiovese |
| Anbau: | biologisch |
| Anzahl Rebsorten: | Assemblage |
| Flaschengrösse: | 75 cl |
Der Rigoleto Montecucco Rosso DOC von ColleMassari ist ein zugänglicher, saftiger und zugleich charaktervoller Bio-Rotwein aus der südlichen Toskana. Er stammt aus der Appellation Montecucco, die zwischen der Maremma, dem Monte Amiata und den berühmten Weinlandschaften von Montalcino liegt. ColleMassari gehört zu den prägenden Weingütern dieser Herkunft und zeigt mit dem Rigoleto, wie viel Trinkfreude, Herkunft und toskanische Eleganz in einem unkomplizierten Rotwein stecken können.
Der Jahrgang 2023 wird aus 70 Prozent Sangiovese, 15 Prozent Ciliegiolo und 15 Prozent Montepulciano gekeltert. Diese klassische, regional geprägte Assemblage verbindet die Frische und Struktur des Sangiovese mit der saftigen Frucht des Ciliegiolo und der weicheren, dunkleren Fülle des Montepulciano. Der Wein stammt aus biologischem Anbau und wird als Montecucco Rosso DOC abgefüllt. Angaben von Händlern und Produzentenmaterialien nennen für den Jahrgang 2023 einen Ausbau von rund zehn Monaten, etwa zur Hälfte in Edelstahl und zur Hälfte in gebrauchten Barriques beziehungsweise Tonneaux.
Im Glas zeigt sich der Rigoleto von ColleMassari in leuchtendem Rubinrot. Die Nase ist frisch, fruchtbetont und angenehm würzig. Aromen von Kirschen, roten Beeren, Waldbeeren und etwas Brombeere verbinden sich mit feinen pfeffrigen Noten, mediterraner Würze und einem dezenten balsamischen Akzent. Am Gaumen wirkt dieser toskanische Rotwein weich, rund und lebendig. Die Tannine sind geschmeidig, die Säure bleibt frisch und verleiht dem Wein eine animierende, sehr trinkige Art. Tannico beschreibt den Rigoleto als rubinroten Wein mit fruchtigen, würzigen und leicht balsamischen Noten sowie weichem, rundem Gaumenbild und lebendiger Säure.
Der Rigoleto Montecucco Rosso DOC ist kein schwerer, überladener Rotwein, sondern ein vielseitiger Sangiovese-basierter Toskaner für unkomplizierten Genuss mit klarer Herkunft. Die Kombination aus Edelstahl und gebrauchtem Holz erhält die Frische der Frucht, gibt dem Wein aber zusätzliche Rundung und Struktur. Dadurch passt er sehr gut zu Pasta mit Tomatensauce, Lasagne, Ragù, Pizza, Polpette, Antipasti, Salumi, gebratenem Geflügel, mild gewürztem Lamm, gegrilltem Gemüse und nicht zu lange gereiftem Käse. Auch zu einer einfachen mediterranen Küche mit Olivenöl, Kräutern, Tomaten und herzhaften Vorspeisen zeigt der Rigoleto seine Stärke.
Wer einen biologischen Rotwein aus der Toskana online kaufen möchte, findet im Rigoleto von ColleMassari einen überzeugenden Alltagswein mit deutlich mehr Profil als viele einfache Toscana-Rotweine. Er bietet typische Sangiovese-Frische, saftige Frucht, weiche Tannine und eine angenehm würzige Art. Als Montecucco Rosso DOC steht er für eine weniger überlaufene, aber qualitativ sehr spannende Herkunft der Toskana, in der biologische Bewirtschaftung, mediterranes Klima und kalkhaltige Böden eine eigenständige Stilistik hervorbringen.
| Brennwert | kcal / kj |
| Fett | g |
| davon gesättigte Fettsäuren | g |
| Kohlenhydrate | g |
| davon Zucker | g |
| Ballaststoffe | g |
| Eiweiss | g |
| Salz | g |
Seit der Zeit der Etrusker wurde in Montecucco Wein hergestellt, eine Tradition die heute von Maria Iris Bertarelli und Claudio Tipa fortgeführt wird, die den Weinberg 1998 als das Herz der Domaine erwarb, das ihre Vision war. ColleMassari produzierte seinen ersten Jahrgang im Jahr 2000 und im Jahr 2014 wurde die Gruppe von dem renommierten Gambero Rosso Guide zum "Keller des Jahres" erwählt.
Das Weingut Castello ColleMassari befindet sich in Cinigiano an den Ausläufern des Monte Amiata, auf etwa 320 Meter über Meer. Es liegt rund 40 km nordöstlich von Grosseto in der DOC Montecucco, die für ihr besonders günstiges Mikroklima bekannt ist. Das Castello ColleMassari ist nicht ein hundertprozentiges mittelalterliches Schloss, also Wohnsitz einer feudalen Lehnsherrschaft. Seine Struktur erinnert mehr an einen befestigten Weiler oder noch mehr an eine «grancia». Dabei handelt es sich um einen geschützten landwirtschaftlichen Betrieb, der von Zisterzienser Mönchen und dem Spital von Santa Maria della Scala in Siena im 8. Jahrhundert gegründet worden ist. In dieser Zeit lancierten sie zusammen ein landwirtschaftliches System zwischen Siena und der Maremma, dass aus 22 «grance» bestand. Das erklärt auch den Namen «Massari». Im Mittelalter bezog sich der Name «massari» oder «massaro» auf einen Verwalter eines landwirtschaftlichen Betriebs. Wichtig dabei war, dass sich das Bauernhaus im Zentrum (massa) der Zone befand.





