CHF 19.50
| Produzent: | Cascina Val del Prete |
|---|---|
| Jahrgang: | 2024 |
| Trinkreife: | bereit bis 10 Jahre |
| Denominazione: | DOCG |
| Region: | Piemont |
| Traubensorten: | Nebbiolo |
| Anbau: | biologisch |
| Anzahl Rebsorten: | Reinsortig |
| Flaschengrösse: | 75 cl |
| Serviertemperatur: | 18-20° C |
Der Nebbiolo d’Alba von Cascina Val del Prete bringt die klassische Rebsorte des Piemonts in einer zugänglichen, aber ernsthaften Form ins Glas. Die Reben wachsen in Priocca auf lehmig-kalkhaltigen Böden mit sandigen Adern, Ost-West-Ausrichtung und rund 250 Metern Höhe. Das Familienweingut arbeitet seit vielen Jahren mit natürlicher Bewirtschaftung und legt den Fokus auf gesunde Trauben, saubere Frucht und eine klare Handschrift im Keller.
Im Glas zeigt der Nebbiolo d’Alba ein funkelndes, dunkles Rubinrot. Die Nase ist intensiv und komplex, mit reifen Brombeeren, Lakritze, etwas Leder, dunkler Kirsche und feiner Würze. Am Gaumen wirkt der Wein strukturiert und gut aufgebaut, mit feinmaschigem Tannin, klarer Frucht und gutem Druck im Finale. Ein leicht schokoladiger Nachhall rundet den Eindruck ab.
Die Trauben werden Anfang bis Mitte Oktober von Hand gelesen. Die Maischegärung dauert 25 bis 30 Tage, danach folgt die malolaktische Gärung. Der Ausbau erfolgt während 12 Monaten in 25-Hektoliter-Eichenfässern und anschliessend 6 Monate in der Flasche. Dadurch erhält der Wein Tiefe und Struktur, bleibt aber zugänglicher als die grossen Roero-Selektionen des Hauses.
Nebbiolo d’Alba passt zu weissem und rotem Fleisch, Pasta mit Pilzen, Kalbsbraten, Geflügel mit Kräutern, mildem Wild und mittelreifem Käse. Ein typischer Nebbiolo aus dem Piemont, ideal für alle, die Nebbiolo d’Alba online kaufen und einen eleganten Rotwein mit Frucht, Tannin und piemontesischer Seele suchen.
| Brennwert | kcal / kj |
| Fett | g |
| davon gesättigte Fettsäuren | g |
| Kohlenhydrate | g |
| davon Zucker | g |
| Ballaststoffe | g |
| Eiweiss | g |
| Salz | g |
Val del prete", ein Name mit antiken Ursprüngen. Die Geschichte besagt, dass um 1850 der Abt Felice de Grèsy, der ins Exil gezwungen wurde, in den Mauern des Gehöfts wohnte.
Die frühesten Aufzeichnungen stammen jedoch aus der Zeit vor hundert Jahren, als das Gehöft im Besitz der Gräfin von Cornegliano Adelaide Cristina Perez Binelli war, der Frau von Paolo Giuseppe Giza Asinari de Grèsy.
Seitdem wurde das Weingut vererbt, bis es 1977 von Bartolomeo Roagna aus Priocca d'Alba, damals Teilpächter der Familie de Grèsy, erworben wurde. Obwohl es zu dieser Zeit ein Phänomen der Abwanderung und der Landflucht gab, beschloss Bartolomeo, zusammen mit seiner Frau Carolina und seinen Kindern, im Glauben an das Potenzial dieser Ländereien, seine ersten Barbera- und Nebbiolo-Reben im Amphitheater vor dem Gehöft zu pflanzen und die Produktion auf den Verkauf von Trauben und Fasswein zu konzentrieren. Den Rest des Landes widmete er dem Pfirsichanbau und das flache Land dem Ackerbau, von dem er die Kälber im Stall des Hofes ernährte.
Fleiß, Hingabe und Intuition halfen ihm dabei und ermöglichten es ihm im Laufe der Jahre, den Besitz zu erweitern und weitere Nachbargrundstücke zu kaufen, um sie als Weinberge zu nutzen. So pflanzte er mit Hilfe seiner Söhne die Rebsorte Arneis an, eine autochthone Rebsorte des Roero, die seit kurzem wieder im Rampenlicht steht.
Erst 1995 übernahm sein Sohn Mario mit Unterstützung seiner Frau Maria Carla die Leitung des Unternehmens und beschloss, den Obstanbau und die Viehzucht aufzugeben und sich ausschließlich dem Weinbau und der Herstellung von Qualitätsweinen zu widmen. Bald darauf entschieden sie sich, den Weg des natürlichen Anbaus zu gehen und die gesamte Weinproduktion in Flaschen abzufüllen. Seit 2013 sind die derzeit 10 Hektar Weinberge, auf denen Arneis, Barbera und Nebbiolo angebaut werden, biologisch zertifiziert.
Die Zeit vergeht wie im Flug, und 2010 tritt sein Sohn Giovanni in das Familienunternehmen ein und bringt frischen Wind in den Produktionsprozess.








