CHF 14.80
| Produzent: | Cascina Val del Prete |
|---|---|
| Trinkreife: | bereit + 3-5 Jahre |
| Denominazione: | DOCG |
| Region: | Piemont |
| Traubensorten: | Arneis |
| Anzahl Rebsorten: | Reinsortig |
| Flaschengrösse: | 75 cl |
| Serviertemperatur: | 8-10° C |
Der Roero Arneis Luèt von Cascina Val del Prete ist der frische Weisswein des Familienbetriebs aus Priocca im Piemont. Arneis gehört zu den klassischen Rebsorten des Roero und findet hier auf lehmigen Böden mit sandigen Adern und alkalischem pH-Wert ideale Bedingungen. Die Reben stehen in Ost-West-Ausrichtung auf rund 250 Metern Höhe. Luèt zeigt die helle, duftige und fein mineralische Seite dieses traditionsreichen Weissweins aus dem Piemont.
Im Glas erscheint der Roero Arneis Luèt in hellem Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase zeigen sich Birne, Melone, Mandel, Bergamotte, Zitrusfrüchte und weisse Blüten. Am Gaumen wirkt der Wein frisch, floral und fruchtig, mit feiner Finesse, angenehmer Saftigkeit und klarer Struktur. Die Aromatik bleibt präzis und lebendig, ohne schwer zu wirken.
Der Wein stammt aus Arneis-Trauben, die auf kühleren Parzellen in Priocca wachsen. Der Ausbau erfolgt vorwiegend im Stahltank, beim aktuellen Importeur-Jahrgang mit zusätzlicher kurzer Flaschenreife. Das Consorzio Tutela Roero nennt für Luèt eine Reifezeit von rund fünf Monaten im Stahl. Dieser Ausbau bewahrt die Frische, die sortentypische Aromatik und die klare Frucht des Arneis.
Roero Arneis Luèt passt ausgezeichnet zu Antipasti mit Fisch, Risotto, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Gemüsegerichten und frischen Käsen. Ein vielseitiger piemontesischer Weisswein für unkomplizierten Genuss, perfekt für alle, die Roero Arneis online kaufen und einen frischen, eleganten Wein aus dem Piemont entdecken möchten.
Val del prete", ein Name mit antiken Ursprüngen. Die Geschichte besagt, dass um 1850 der Abt Felice de Grèsy, der ins Exil gezwungen wurde, in den Mauern des Gehöfts wohnte.
Die frühesten Aufzeichnungen stammen jedoch aus der Zeit vor hundert Jahren, als das Gehöft im Besitz der Gräfin von Cornegliano Adelaide Cristina Perez Binelli war, der Frau von Paolo Giuseppe Giza Asinari de Grèsy.
Seitdem wurde das Weingut vererbt, bis es 1977 von Bartolomeo Roagna aus Priocca d'Alba, damals Teilpächter der Familie de Grèsy, erworben wurde. Obwohl es zu dieser Zeit ein Phänomen der Abwanderung und der Landflucht gab, beschloss Bartolomeo, zusammen mit seiner Frau Carolina und seinen Kindern, im Glauben an das Potenzial dieser Ländereien, seine ersten Barbera- und Nebbiolo-Reben im Amphitheater vor dem Gehöft zu pflanzen und die Produktion auf den Verkauf von Trauben und Fasswein zu konzentrieren. Den Rest des Landes widmete er dem Pfirsichanbau und das flache Land dem Ackerbau, von dem er die Kälber im Stall des Hofes ernährte.
Fleiß, Hingabe und Intuition halfen ihm dabei und ermöglichten es ihm im Laufe der Jahre, den Besitz zu erweitern und weitere Nachbargrundstücke zu kaufen, um sie als Weinberge zu nutzen. So pflanzte er mit Hilfe seiner Söhne die Rebsorte Arneis an, eine autochthone Rebsorte des Roero, die seit kurzem wieder im Rampenlicht steht.
Erst 1995 übernahm sein Sohn Mario mit Unterstützung seiner Frau Maria Carla die Leitung des Unternehmens und beschloss, den Obstanbau und die Viehzucht aufzugeben und sich ausschließlich dem Weinbau und der Herstellung von Qualitätsweinen zu widmen. Bald darauf entschieden sie sich, den Weg des natürlichen Anbaus zu gehen und die gesamte Weinproduktion in Flaschen abzufüllen. Seit 2013 sind die derzeit 10 Hektar Weinberge, auf denen Arneis, Barbera und Nebbiolo angebaut werden, biologisch zertifiziert.
Die Zeit vergeht wie im Flug, und 2010 tritt sein Sohn Giovanni in das Familienunternehmen ein und bringt frischen Wind in den Produktionsprozess.







