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| Produzent: | Cascina Val del Prete |
|---|---|
| Jahrgang: | 2020 |
| Trinkreife: | bereit bis 10 Jahre |
| Denominazione: | DOCG |
| Region: | Piemont |
| Traubensorten: | Nebbiolo |
| Anbau: | biologisch |
| Anzahl Rebsorten: | Reinsortig |
| Flaschengrösse: | 75 cl |
| Serviertemperatur: | 17-18° C |
Der Roero Riserva von Cascina Val del Prete ist ein charaktervoller Nebbiolo aus Priocca im Piemont, mitten im Roero. Das Familienweingut wurde 1977 von Bartolomeo und Carolina Roagna übernommen und wird heute mit viel Aufmerksamkeit für natürliche Bewirtschaftung, gesunde Trauben und klare Herkunft geprägt. Die Reben wachsen auf sandig-lehmigen Böden in südlicher bis südöstlicher Ausrichtung auf rund 250 Metern Höhe. Dieser Roero Riserva zeigt die ernsthafte, tiefgründige Seite des Nebbiolo aus dem Roero.
Im Glas leuchtet der Wein in Rubinrot mit leicht aufgehelltem Rand. Die Nase öffnet sich mit feinen, leicht süsslichen Noten von Erdbeermarmelade, Kirsche und Zwetschge, dazu kommen dezente Gewürze und eine elegante Holznote. Am Gaumen wirkt der Roero Riserva griffig, strukturiert und zugleich fruchtbetont. Das Tannin ist präsent, aber gut eingebunden, der Nachhall lang, würzig und von reifer roter Frucht getragen.
Die Trauben werden von Hand gelesen, anschliessend folgt eine klassische Maischegärung mit 25 bis 30 Tagen Schalenkontakt und malolaktischer Gärung. Der Ausbau erfolgt während 24 Monaten in gebrauchten Barriques zweiter und dritter Belegung, danach reift der Wein weitere 12 Monate in der Flasche. So entsteht ein Roero mit Tiefe, Spannung und genügend Reife, ohne seine Nebbiolo-Frische zu verlieren.
Dieser Roero Riserva passt sehr gut zu Schmorgerichten, Wild, Brasato, Rindfleisch, Lamm und gereiftem Käse. Ein piemontesischer Rotwein mit Substanz, ideal für alle, die Roero Wein online kaufen und einen eleganten Nebbiolo aus dem Piemont mit Struktur, Frucht und Herkunftscharakter suchen.
Lage: Süden, Südosten - 250m über dem Meeresspiegel
Anbaudichte: 5.000 Rebstöcke pro ha
Weinlese: manuell Mitte Oktober
Weinbereitung: alkoholische Gärung und Mazeration auf der Haut für 25-30 Tage, malolaktische Gärung
Reifung: 24 Monate in Fässern mit 2-3 Durchgängen, 12 Monate in der Flasche
| Brennwert | kcal / kj |
| Fett | g |
| davon gesättigte Fettsäuren | g |
| Kohlenhydrate | g |
| davon Zucker | g |
| Ballaststoffe | g |
| Eiweiss | g |
| Salz | g |
Val del prete", ein Name mit antiken Ursprüngen. Die Geschichte besagt, dass um 1850 der Abt Felice de Grèsy, der ins Exil gezwungen wurde, in den Mauern des Gehöfts wohnte.
Die frühesten Aufzeichnungen stammen jedoch aus der Zeit vor hundert Jahren, als das Gehöft im Besitz der Gräfin von Cornegliano Adelaide Cristina Perez Binelli war, der Frau von Paolo Giuseppe Giza Asinari de Grèsy.
Seitdem wurde das Weingut vererbt, bis es 1977 von Bartolomeo Roagna aus Priocca d'Alba, damals Teilpächter der Familie de Grèsy, erworben wurde. Obwohl es zu dieser Zeit ein Phänomen der Abwanderung und der Landflucht gab, beschloss Bartolomeo, zusammen mit seiner Frau Carolina und seinen Kindern, im Glauben an das Potenzial dieser Ländereien, seine ersten Barbera- und Nebbiolo-Reben im Amphitheater vor dem Gehöft zu pflanzen und die Produktion auf den Verkauf von Trauben und Fasswein zu konzentrieren. Den Rest des Landes widmete er dem Pfirsichanbau und das flache Land dem Ackerbau, von dem er die Kälber im Stall des Hofes ernährte.
Fleiß, Hingabe und Intuition halfen ihm dabei und ermöglichten es ihm im Laufe der Jahre, den Besitz zu erweitern und weitere Nachbargrundstücke zu kaufen, um sie als Weinberge zu nutzen. So pflanzte er mit Hilfe seiner Söhne die Rebsorte Arneis an, eine autochthone Rebsorte des Roero, die seit kurzem wieder im Rampenlicht steht.
Erst 1995 übernahm sein Sohn Mario mit Unterstützung seiner Frau Maria Carla die Leitung des Unternehmens und beschloss, den Obstanbau und die Viehzucht aufzugeben und sich ausschließlich dem Weinbau und der Herstellung von Qualitätsweinen zu widmen. Bald darauf entschieden sie sich, den Weg des natürlichen Anbaus zu gehen und die gesamte Weinproduktion in Flaschen abzufüllen. Seit 2013 sind die derzeit 10 Hektar Weinberge, auf denen Arneis, Barbera und Nebbiolo angebaut werden, biologisch zertifiziert.
Die Zeit vergeht wie im Flug, und 2010 tritt sein Sohn Giovanni in das Familienunternehmen ein und bringt frischen Wind in den Produktionsprozess.








